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Neues aus dem Gemeinderat
Apotheke auf der Stumpfwiese
Am Rande der Stumpfwiese wird sich ein Pharma-Unternehmen
ansiedeln und auch eine Apotheke betreiben.
Zur Information wollen wir die Punkte anführen,
die uns bewogen haben, dafür zu stimmen:
1. Gewerbesteuern: Seit vier Jahren sind die
Gewerbesteuern rückläufig. So ist die Gemeindekasse nicht
mehr so gut gefüllt wie früher. Andererseits sind die
Ausgaben vor allem für die Kinderbetreuung gestiegen. Daher
freuen wir uns über einen neuen Steuerzahler.
2. Lärmschutz: Von Anfang an war geplant,
am Rand der Stumpfwiese Gewerbe anzusiedeln. Mit diesen zum Teil
höheren Gebäuden soll der Lärm der Autobahn
und der Bibergerstraße von den Wohnbauten abgehalten werden.
3. Kindergarten: Neben dem Pharmabetrieb ist
ein Kindergarten mit Hort geplant. Leider ist es nicht möglich,
Kindergärten in Wohngebieten zu bauen, ohne sofort massiven
Protest der Anwohner zu erhalten. Also baut man Kindergärten
wohl oder übel im Gewerbegebiet.
4. Verkehr: Der Lieferverkehr zu diesem Betrieb
wird kaum ins Gewicht fallen verglichen mit dem Verkehr, den der
geplante Supermarkt erzeugen wird.
5. Durchfahrtsverkehr: Der Betrieb wird von
der Sportparkstraße aus erschlossen und hat keine Anbindung
zur W.-Paetzmann-Straße. Dass so viele Autofahrer durch die
Stumpfwiese fahren, um die Ampel an der Biberger Straße zu
vermeiden, hat nichts mit dem Unternehmen zu tun. Wir Grünen
haben immer gefordert, dass die Stumpfwiese nur Zufahrten, aber
keine durchgehenden Straßen erhält. Das wurde stets als
Behinderung des Autoverkehrs abgelehnt.
6. Apotheke: Wir halten eine Apotheke neben
dem Supermarkt für günstig gelegen, vor allem da es aus
dem Nordteil der Stumpfwiese für ältere Leute ohne Auto
doch ziemlich weit ist zu den Apotheken in zentraler Lage.
7. Pharma-Unternehmen: Die Apotheke ist nur
Teil eines größeren Gebäudes, in dem Produktion
und Verwaltung eines Pharma-Unternehmens untergebracht wird. In
diesem Betrieb wird aber nichts anderes hergestellt, als was die
Apotheken auch bisher mitten in der Wohnbebauung herstellen durften.
Ängste sind also unbegründet.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann schicken Sie
mir doch eine E-Mail!
Gertraud Schubert
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