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Aktuelle Termine:

 

15.09.2010: Kreisversammlung im September

23.09.2010: Grünes Kino in Haar

26.09.2010: Politischer Frühshoppen mit Toni Hofreiter in Kirchheim

02./03.102010: Bergtour des Kreisverbands

06.10.2010: Kreisversammlung im Oktober



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Kreisversammlungen jeden ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr im Rathaus München, Marienplatz, Zimmer 145
(außerhalb von Schulferien)



 

 

"Der Volksentscheid für einen strengen Nichtraucherschutz in Bayern war erfolgreich. Die Wählerinnen und Wähler im Landkreis München haben mit 63,2 Prozent sogar deutlich überdurchschnittlich mit 'Ja' gestimmt. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich für das neue bayerische Reinheitsgebot eingesetzt haben! Zu einem reinen Bier gehört in Bayern nun auch eine reine Luft!

Aus Sicht des Jugendschutzes ist das Rauchverbot in Diskos und Bierzelten besonders erfreulich. Hoffen wir, dass das neue, vom Volk errungene Gesetz viele junge Menschen vor der Tabakabhängigkeit bewahrt."

Markus Büchler, Sprecher

Statistische Daten aus dem Landkreis München ...


15.09.2008 - Susanna Tausendfreund, Landtagskandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, im Dialog mit der Wirtschaft

Pressemitteilung

 

 

Landtagskandidatin Susanna Tausendfreund (GRÜNE) besucht die VISPIRON AG und die Deutsche Solar Werke GmbH & Co. KG (DSW) in München. Der offene Gesprächskreis widmet sich den Erfahrungen beider Unternehmen auf dem Sektor der Solarenergietechnik.

 

 

  • Trotz hohem Sonnenertrag ist Bayern kein idealer Standort für die Solarindustrie
  • Andere Bundesländer bieten umfangreiche Genehmigungsunterstützung und Investitionsförderung

 

Die VISPIRON AG und die DSW hat sich Susanna Tausendfreund für einen Informationsbesuch ausgesucht, weil es sich um zwei junge Unternehmen handelt, die im Bereich regenerativer Energien tätig sind. So hat die DSW erst letzte Woche mit dem Spatenstich in Frankfurt (Oder) den Bau eines Solarerlebnisparks, der als ein Testcenter für Solarsysteme verwendet dienen wird, begonnen. Die Kernkompetenz der DSW liegt in den Bereichen „Photovoltaikkraftwerke“ sowie „Komponenten & Systeme“. Die VISPIRON AG, Gewinner des Bayerischen Gründerpreises 2007, ist mit rund 230 Mitarbeitern in den Bereichen Technology Services sowie Mess- und Update-Produkten tätig. Sie wird mit der kürzlich gegründeten Tochter VISPIRON ENERGY den Test- und Prüfbetrieb des Solarparks in Frankfurt (Oder) übernehmen und bis Ende 2010 rund 20 hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen. Gleichzeitig wird die VISPIRON AG im Rahmen eines Kooperationsvertrags die mechanische Modulverstärkung von Dünnschichtmodulen der DSW übernehmen. Die Kooperation beinhaltet die Veredelung von bis zu 60 MWp Dünnschichtmodulen in den nächsten vier Jahren.

 

Beide Unternehmen berichteten über ihre Erfahrungen bei der Suche nach Produktionsstandorten und der Genehmigungspraxis in Bayern. Florian Schönberger, Geschäftsführer der DSW, berichtet darüber, dass die Firmen 148 Gemeinden in Bayern angeschrieben haben, um nach geeigneten Flächen und Kooperationsmodellen zu suchen. Lediglich drei Gemeinden meldeten sich und zeigten erstes Interesse, das jedoch ohne Ergebnisse blieb. Für eine Fläche in der Gemeinde Hallbergmoos wurde 2007 ein konkretes Projekt entwickelt, das allerdings am mangelnden politischen Willen scheiterte. Dem Gemeinderat wurde ein Investitionsvorhaben auf einem 76 Hektar großen Grundstück präsentiert. Das 65-Mio.-EUR-Projekt sah die Errichtung eines Solarkraftwerks mit einer Nennleistung von 18 MW vor. Neben der optimalen Nutzung eines mit Altlasten kontaminierten Grundstücks, hätte die Gemeinde Gewerbesteuereinnahmen von über 6,5 Mio. EUR über die Laufzeit von 20 Jahren eingenommen. Auch die jährliche CO2-Ersparnis von 18.000 Tonnen bzw. die Versorgung von rund 5.000 Haushalten überzeugte die Gemeinderatsmitglieder nicht.

 

Im Gegensatz zu diesen Erfahrungen wurden die Unternehmen in Frankfurt (Oder) mit offenen Armen empfangen. Das direkt am Büro des Oberbürgermeisters angesiedelte Investor Center betreute die Unternehmen von der ersten Minute an. Ob Genehmigungen oder Standorte, die Wünsche der Unternehmen wurden zur Chefsache erklärt. Innerhalb von neun Monaten wurde ein Grundstück gefunden und die Errichtung des Solarparks genehmigt. Zusätzlich werden alle Investitionen mit bis zu 40% der Investitionssumme gefördert. Selbst die Suche nach geeigneten Mitarbeitern wird von der zuständigen Arbeitsagentur unterstützt, indem diese Bewerber-Veranstaltungen organisiert.

 

Amir Roughani, Vorstandsvorsitzender der VISPIRON AG, sieht erhebliche Potenziale für die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen in Bayern. Wissenschaft und Industrie in Bayern sind in der Entwicklung von Solartechnologie seit vielen Jahren führend. Allerdings entstehen aufgrund der Wettbewerbsnachteile viele Arbeitsplätze an anderen Standorten. Neben den schwierigen Genehmigungsprozessen nennt er als Beispiel die hohen Mietkosten für einen Produktionsstandort. Die hohen Fixkosten führen zu starken Wettbewerbsnachteilen in Bayern gegenüber anderen Standorten.

„Wir hätten gerne das Test- und Prüfcenter, das insgesamt ein Investitionsvolumen von über 2 Mio. EUR umfasst und rund 20 Arbeitsplätze schafft, in Bayern aufgebaut, aber andere Bundesländer schaffen momentan einfach bessere Rahmenbedingungen“, stellt Amir Roughani fest.

 

Susanna Tausendfreund versprach, die Möglichkeiten für die Installation neuer Solarkraftwerke und die Ansiedlung eines Produktionsstandortes im Münchener Umland zu prüfen. Sie denkt vor allem an die Nutzung von Brach- und Konversionsflächen (brachliegende ehemalige Kasernen oder Industrieflächen). Hohe Potentiale für neue Solarkraftwerke sieht Susanna Tausendfreund auch in den vielen Flachdächern, die in der Region München bei Industriebauten, Bürogebäuden und Schulen vorhanden sind. Mit einer neuartigen Installationstechnik, die von der VISPIRON AG entwickelt wurde, können bisher zum Teil auftretende Statikprobleme ausgeräumt werden. Bei Neubauten will Susanna Tausendfreund erreichen, dass die Dächer von vorne herein für die Solarenergienutzung vorgesehen werden und die zuständigen Kommunen die Investoren zu konsequentem Klimaschutz bei der Gebäudetechnik anhalten.

 

Susanna Tausendfreund